Perlen des Ostens - Tag 11

St. Petersburg – eine Stadt mit Wow-Effekt

Die Goldkuppel der Isaaks-Kathedrale leuchtet schon von weitem. Betritt man die Kirche ist der Wow-Effekt garantiert. Der Innenraum ist mit Edelsteinen und Marmor, Mosaiken und Gemälden sowie einem Zarentor und einem grossen Altar opulent ausgestattet. In der Kuppel, auf einer Höhe von 101,5 Metern, ziert eine kleine Taube das Bild. Der Eindruck täuscht: Ihre Flügelspannweite beträgt 1,65 Meter.

Edel: Unsere fahrende Wohlfühloase und die Isaaks-Kathedrale.

Fotografieren verboten

Auch der Katharinenpalast in Puschkin löst einen Wow-Effekt aus. Das Märchenschloss mit seinen markanten goldenen Türmchen gehört zu Recht zum Unesco-Welterbe. Es beherbergt das mythenumwobene Bernsteinzimmer. Seitdem dieses Kunstwerk 1941 ins Deutsche Reich nach Königsberg (Kaliningrad) gebracht wurde, gilt es als verschollen. 2003 wurde das «neue» Bernsteinzimmer originalgetreu nachgebaut und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Im Bernsteinzimmer herrscht Fotografieverbot – Bernstein ist (Blitz-)lichtempfindlich.

Edles Team: Die Reisegruppe vor dem Katharinenpalast.

«Immer schön der Rose nach»

Reiseführerin Olga spaziert mit uns durch die grosse Parkanlage des Katharinenpalastes, die mit kleinen Seen, Schlösschen, Badehäusern, Grotten und Brunnen gestaltet ist. Damit Olga im Gewusel der Touristen nicht verlorengeht, hält sie stets eine Rose in die Luft. «Immer schön der Rose nach» lautet denn auch unser Motto in St. Petersburg.

Das Schlusswort nach unserem letzten Besuchstag gehört Fritz Deppeler: «Unsere Reise ‹Perlen des Ostens› war ein Steigerungslauf mit St. Petersburg als krönendem Abschluss.»

Spuren der Fussball-WM 2018: Im Hintergrund der Lakhta-Center - mit 462 m das höchste Gebäude Europas.

Autor: Thomas Wälti

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